INFO
Wie geht es dir?
Eine wichtige Frage, die man seinen Mitmenschen stellt, mit der Hoffnung mehr über ihr Wohlbefinden zu erfahren.
Doch wie ist die Reaktion, wenn die Antwort lautet, ich bin krank?
Keine Erkältung oder ein gebrochner Finger, der in der Regel in ein paar Wochen wieder geheilt ist.
Nein, dieses krank sein, dass sogar das Wort Heilung schwierig wird.
Wenn man jung ist, dann rückt das Wort Tod eher in den Hintergrund, auch wenn er allgegenwärtig ist.
Doch wie ist es, wenn man sich als junger Mensch genau mit diesem Begriff auseinandersetzen muss?
Welche Gefühle und Gedanken durchdringen diesen Menschen?
Mit 23 Jahren bekam ein Freund von mir einen epileptischen Anfall, wenig später erfuhr er, dass ein Hirntumor in seinem Kopf wächst.
Arztbesuche, Krankenhäuser und Operationen gehörten auf einmal genauso zu seinem Alltag wie Chemotherapie, Ungewissheit und Hoffnung auf Leben.
Acht Jahre später sitzen wir zusammen, können miteinander über gemeinsame Momente reden und lachen.
Es fühlt sich für mich so normal und selbstverständlich an, dass ich schon vergesse, dass seine Krankheit und der Kampf gegen sie ein fester Bestandteil seines Lebens geworden ist.
Und das Leben keine Selbstverständlichkeit ist.